Da bahnt sich ein Wechsel an

In den letzten Jahren habe ich viel und gerne mit meiner Leica Messsucher-Kamera fotografiert. Zuerst war es die M9 und später die M10-P. Die vielen Bilder erfreuen mich jedes Mal, wenn ich durch meine Bibliothek surfe.

Nun habe ich für meine Augen eine neue Brille bekommen. Eigentlich nichts ungewöhnliches, zumal es mittlerweile die vierte Brille mit Gleitsichtgläsern war. Aber dieses mal war es anders. Nicht genug, dass die Findung der Stärken und die anschließende Einstellung der Gläser ein mittelschweres Drama war. Ich habe diese Brille – besser gesagt die Gläser dafür – drei mal neu machen lassen. Nun ist es perfekt. Eigentlich kurz bevor mein Optiker einen Nervenzusammenbruch erlitt.

Was ich mir aber nie hätte träumen lassen, ist, dass die Gläser oder andersrum gesagt meine Augen einen so großen Einfluss auf die Fotografie haben. Das Ergebnis war, dass ich mit der neuen Brille einen Ausschuss von 99 % hatte. Und zwar war 99 von 100 Fotos unscharf. Ich konnte machen, was ich wollte, es gab keine scharfen Bilder mehr.

Natürlich wurde die Ausrüstung irgendwann untersucht, ob denn technisch alles in Ordnung war und dabei dann auch mit meiner Kamera die Fotos von einer anderen Person gemacht. Und raten Sie mal: die Fotos waren perfekt. Also war das Problem – wie so oft – hinter dem Sucher. Konkret; die manuelle Fokussierung funktioniert zur Zeit mit meiner Glasstärke an der Leica M nicht mehr.

Und ich war unglücklich – Tot unglücklich. Es folgte eine Odyssee durch alle Hersteller der Fotografie und alle möglichen Kombinationen deren Objektive. Da ich mit dem Fotografieren nicht aufhören wollte, brauchte ich Ersatz. Nach langem hin- und her bin ich fündig geworden.

Aber davon in der nächsten Woche mehr… nur ein Spoiler: Es wird keine Sony.

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